„Wir bauen mit sozialem Auftrag“

Deutsches Studentenwerk (DSW): Studentenwerke setzen beim Wohnheimbau Sozialauftrag um

13.12.2013

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) als Verband der 58 Studentenwerke in Deutschland betrachtet die Bautätigkeit privater Investoren beim studentischen Wohnen zwar als Ergänzung und teilweise Entlastung für die städtischen Wohnungsmärkte. Gleichzeitig betont der Verband, dass die Studentenwerke mit ihren mehr als 1.000 Wohnheimen im Gegensatz zu den Investoren keine Rendite- und Gewinnabsichten verfolgen, sondern vielmehr in Umsetzung ihres Sozialauftrags auf die Sicherung dezidiert preisgünstiger Mieten zielen, damit Studierende sorgenfrei studieren können, vor allem solche mit schmalem Geldbeutel.

Der Generalsekretär des DSW, Meyer auf der Heyde betont, die Studentenwerke ermöglichen mit ihren rund 183.000 Plätzen in 1.000 Wohnheimen dagegen dezidiert preisgünstige Mieten. „Die Hälfte der Studierenden, die bei den Studentenwerken wohnen, hat 640 Euro oder weniger monatlich zur Verfügung.“

„Das Geschäftsmodell der gemeinnützigen Studentenwerke richtet sich nach ihrem sozialen Auftrag und orientiert sich am Gemeinwohl“, betont Meyer auf der Heyde. „Wir vergeben eben unseren Wohnraum nach dem sozialen Bedarf, nicht nach der Bonität des Mieters.“

Das Studentenwerks-Wohnheim ist für Studierende die günstigste Wohnform außerhalb des Elternhauses.